Artenschutzprojekt im Mkuze Game Reserve (Südafrika)

Dorothee Raskin und Sarah Geilenkirchen brechen am 12. Februar für drei Wochen nach Südafrika auf. Im Mkuze Game Reserve (Provinz Kwazulu Natal) arbeiten sie an verschiedenen Projekten zur Erforschung und zum Schutz gefährdeter Wildtiere (Nashörner, Leoparden, afrikanische Wildhunde und verschiedene Vogelarten) mit. Ziel der Projektarbeit ist es zum einen, ihre Kenntnisse bei Wildtiererfassungen, Datenauswertung, Natur- und Artenschutz gewinnbringend einzusetzen und zum anderen, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Artenkenntnis und Telemetrie sowie im internationalem Artenschutz weiter zu vertiefen.

Ein ausführlicher Bericht folgt…

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Veröffentlichung "Degradation des Kalkarer Moores"

Das Kalkarer Moor ist ein ehemaliges, geogen bedingtes Niedermoor, in welchem wir seit mehreren Jahren wissenschaftliche Untersuchungen durchführen. Über die Entwicklung der Moorvegetation haben wir einen Artikel verfasst, der in der Decheniana publiziert worden ist:

Niedek, V. & Raskin, R.  & Lehmkuhl, F. (2016): Die Degradation eines Niedermoores - Floristische und vegetationskundliche Entwicklung des Kalkarer Moores – Decheniana (Bonn) 169: 71-86.

Durch vegetationskundliche und floristische Aufnahmen, die bis zu 40 Jahre zurückgehen, und aktuellen Daten aus dem Jahr 2014 wird ein Vergleich der Vegetation und Flora im Kalkarer Moor im zeitlichen Verlauf angestellt. Die Entwicklung des Moores vom intakten zum vollständig degradierten Niedermoor aufgrund von Grundwasserstandsabsenkung wird aufgezeigt. Eine floristische Bilanz wird gezogen, der Status quo des Kalkarer Moores historisch eingeordnet und die naturschutzfachliche Wertigkeit des Gebietes beurteilt. Trotz der Degradation des Niedermoores weist eine Verschiebung des Artenspektrums in jüngerer Zeit auf wieder feuchtere Verhältnisse hin. Eine Moorvegetation i.e.S. ist zwar nicht mehr vorhanden, aber andere schützenswerte Pflanzengesellschaften des Feuchtgrünlandes, der Seggenriede und der Röhrichte bestehen noch bzw. haben sich entwickelt. Bei Fortführung der in den letzten Jahren umweltschonend gesteuerten Grundwasserentnahme ist ein Anstieg der Artenzahl dieser Vegetationstypen zu erwarten.

Der Sonderdruck steht hier als Download zur Verfügung   PDF

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Pflanzenbestimmungs-App Eifel

Eines unserer interessantesten Projekte war die Mitarbeit an der Entwicklung einer App (englische Kurzform für application). Anja Werfling und Verena Niedek haben die fachlichen Grundlagen für eine Anwendungssoftware auf Smartphones und Tablets zur Bestimmung von Blütenpflanzen in der Eifel erstellt.

Eifeler Pflanzenfinder

Mit der Pflanzenbestimmungs-App des Naturpark Nordeifel wird das Bestimmen der 200 häufigsten Pflanzenarten aus typischen Eifeler Lebensräumen ermöglicht. Über die Kombination von verschiedenen Merkmalen wird der Laie nach dem Ausschlussprinzip letztlich zu der gesuchten Art geleitet. Mehrere Fotos des Gesamthabitus sowie von einzelnen Pflanzenteilen erleichtern das Vergleichen der gefundenen Pflanze mit dem Vorschlag der Datenbank. Alle Arten werden mit deutschem und lateinischem Namen und einem ausführlichen Steckbrief vorgestellt. So können in kurzer Zeit Angaben zu Standort, Wuchshöhe, Blütezeit, Verbreitung, Gefährdung oder Verwendung abgerufen werden.

Der Eifeler Pflanzenfinder ist ein idealer Begleiter für naturbegeisterte und wissensdurstige Hobby-Botaniker und solche, die es werden wollen. Er ist kostenfrei erhältich im App Store und bei Google Play.

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Betriebsausflug nach Münster

Unser letztjähriger Betriebsausflug führte uns am 24. und 25. April nach Münster. Neben einer Stadtführung und geselligem Beisammensein im idyllisch gelegenen Landgasthof Pleistermühle stand am Samstagmorgen eine Exkursion in das EU-Vogelschutzgebiet Rieselfelder Münster an. Hier konnten wir ornithologische Leckerbissen wie Blaukehlchen (s.o.), Zwergmöwe und Stelzenläufer beobachten.

 

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